Programm

17:30

Türöffnung

18:00

Welcome

18:10

Datenmanagement in der Formel 1

Magnus Frey, ehemals Head of IT, Sauber Motorsport AG

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Die Zeiten als die mechanischen Aspekte, wie Gewicht oder Motorenleisutng die Formel 1 bestimmt haben, sind längst vorbei. Heute spielt sich alles in der virtuellen Welt ab – Daten und ihr Management sind die zentralen Elemente zum Erfolg.
Dazu braucht es neben viel Infrastruktur und leistungsfähiger Supercomputer auch sehr viel selbstentwickelte Software. Der Vortrag beleuchtet dabei die Herausforderungen und Lösungsansätze.

Learning Points:
Was macht ein Formel 1 Auto schnell und was für eine Rolle spielt Software und Testing dabei.

Magnus Frey, ehemals Head of IT, Sauber Motorsport AG

Magnus hat einige interessante Jahre als Head of IT bei Sauber Motorsport verbracht, wo er seine beiden Leidenschaften – die IT und den Motorsport auf spannende Weise vereinen konnte. Aktuell unterstützt er Firmen bei ihrer Journey to the Cloud. Dabei geht es sowohl um die technologischen wie auch organisatorischen Aspekte inklusive DevOps für hybrige IT-Umgebungen.

18:35

Ausfallanamnese und systembezogene Fehleranalysen

Prof. Dipl.-Ing. Peter Jacob, EMPA

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Beim Ausfall elektronischer Bauelemente wurde zumeist der Fokus auf eine möglichst umfassende Fehleranalyse des betroffenen Bauteils gesetzt. Diese Untersuchungen sind jedoch infolge ihrer Beschränkung auf das zumeist ausgebaute und zur Analyse zugeschickte Bauelemente oftmals nicht zielführend, da die eigentliche Ausfallursache sehr oft auf äusseren, nicht im Bauteil zu findenden Ursachen beruht. Solche Gründe können beispielsweise die Art der externen Beschaltung, die Anordnung der Bauelemente auf der Platine, fehlender Schutz gegen Störstrahlung oder elektrostatische Entladungen oder auch klimatische Umgebungsbedingungen sein. Die Ausfallanamnese versucht durch Untersuchungen und Einvernahmen durch die gesamte Produktionskette hindurch bis zum Endprodukt die entsprechenden Zusammenhänge ans Licht zu bringen.

Die klassische Fehleranalyse am Bauteil nimmt dabei eine zuliefernde Funktion ein, bei der die Fehlersignatur am Bauteil wichtige Hinweise für die nachfolgenden Untersuchungen liefert, jedoch die Ursachenermittlung Sache der Ausfallanamnese wird. Der Vortrag führt in das Thema – auch anhand von praktischen Beispielen ein.

Prof. Dipl.-Ing. Peter Jacob, EMPA

Nach seinem Studium der technischen Physik in München baute Peter Jacob im IBM Werk Sindelfingen die prozessbegleitende Ausfallanalyse für die DRAM-Wafer-Fertigung auf, deren Leitung er bis 1992 innehatte. Von dort wechselte er zu Hitachi Scientific Instruments, wo er für die Konfiguration von Raster-Elektronenmikroskopen und Kundenschulungen zuständig war. 1993 wechselte er zur ETH Zürich, wo er am Lehrstuhl für Zuverlässigkeitstechnik (Prof. Birolini) mit dem Aufbau eines Industriepools für Forschung und Dienstleistung im Bereich Elektronik-Zuverlässigkeit und Fehleranalyse betraut wurde. 1995 halbierte er sein Anstellungsverhältnis mit der ETH und nahm eine 50% Stelle als Principal Engineer für Fehleranalysen bei EM Microelectronis Marin an, die er bis heute innehält. Nach der Auflösung der Professur für Zuverlässigkeitstechnik an der ETH wechselte er mit seinem Team zur Empa, wo das Arbeitsfeld wesentlich erweitert wurde und seit 2016 als eigenständiges Zentrum für Elektronik & Zuverlässigkeit unter seiner Leitung besteht. P. Jacob publizierte rund 100 Fachbeiträge zu Themen rund um die Zuverlässigkeit und Ausfallanalytik von Elektronik in wissenschaftlichen Konferenzen und Journalen. In Anerkennung seiner langjährigen Lehrtätigkeit an der Technischen Universität München wurde er von dieser 2007 zum Honorarprofessor ernannt. Er erhielt mehrere “Best Paper Awards”, sowie den Lillehammer Award 2002 und den Barkhausen Award 2010.

19:00

Apéro & Networking

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Veranstaltungsort

AdNovum Informatik AG

Anreise

AdNovum Informatik AG, Roentgenstrasse 22, 8005 Zurich

Zu Fuss:
Bahnhofshalle auf der Seite des Landesmuseums verlassen, nach links drehen und entlang der Bahngeleise immer weitergehen, Kreuzung bei der Bahnunterführung überqueren (Röntgenstrasse). Nach ca. 200 m befindet sich auf der rechten Seite das Gebäude Nr. 22.

Mit ÖV:
Linie 4 Richtung Werdhölzli oder Linie 13 Richtung Frankental bis Limmatplatz. Zu Fuss entlang der Langstrasse bis zur Kreuzung vor der Bahnunterführung und nach rechts in die Röntgen-strasse einbiegen. Etwa 200m weiter befindet sich rechter Hand das Gebäude Nr. 22.

Mit dem Auto:
https://www.adnovum.ch/unternehmen/kontakt/standorte/wegbeschreibung_zh.html